Unsere Ausbilder 2017-2018

Instrumentalunterricht

Der Instrumentalunterricht wird individuell mit den Instrumentenausbildern abgesprochen. Viele Unterrichte finden derzeit Montags in der Grundschule Ahausen statt.

 


Andrzej Balsam

wird 1958 in Polen geboren und beginnt sich im Alter von 11 Jahren für Musik, insbesondere die Trompete, zu begeistern. Später besucht er die Musikakademie Lodz (Polen), wo er unter Stefan Hadrys in klassischer Musik ausgebildet wird. Sein Studium schließt er mit Auszeichnung und dem Titel „Magister der Kunst“ ab.

 

Im Laufe seiner Karriere als aktiver Musiker spielt er u. a. als Solo-Trompeter in der Rundfunk-Big-Band-Warschau (Polen), Rundfunk Poznan (Polen) und kommt bis nach Amerika, bevor er sich 1994 in Deutschland niederlässt. Hier spielt er in diversen Musicals in Festanstellung, wie z.B. in „Les Miserables“, Duisburg, „Starlight Express“, Bochum, der Welturaufführung von „Der Glöckner von Notre Dame“, Berlin, „Das Phantom der Oper“, „Titanic“, „Tanz der Vampire“, „Dirty Dancing“, Hamburg und im Polizeiorchester Hamburg.

 

Weitere Engagements hat er in „West Side Story“, bei der Philharmonie Bonn, im Philharmonischen Orchester Hagen und beim Stadttheater Oldenburg.

 

 

Seit einiger Zeit beschäftigt sich Andrzej Balsam immer mehr mit der Ausbildung des Nachwuchses. So hat er neben seinen Engagements als Musiker einige Jahre ein Amateurorchester geleitet. Mittlerweile unterrichtet er nicht nur im Johannes-Brahms Musikkonservatorium in Hamburg, sondern auch beim Jungen Orchester Auenland in Ahausen. Um sein umfangreiches Wissen weiterzugeben, hat Andrzej Balsam im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Lehrer und Dozent vor kurzem seine eigene Trompetenschule geschrieben, die in Kürze veröffentlicht wird.


Christian Schnepf

Wird 1980 in Altötting geboren und wächst in Oberbayern auf.

Mit 14 Jahren entdeckt er seine Faszination für die E-Gitarre. Ab diesem Zeitpunkt nimmt er Unterricht und gründet seine erste Band.

Mit 21 Jahren hat er bereits mehrere Studioproduktionen als Gitarrist eingespielt und entdeckt zusätzlich seine Lust am Schlagzeug spielen.

2003 zieht er wegen seines Studiums nach Bremen. Schon kurz darauf ist er als Gitarrist in verschiedenen Rock-/ Pop-/ Soul-Bands im Raum Bremen aktiv und tourt mit diesen sowohl national als auch international (u. a. in Spanien und Russland).

Ab 2013 widmet er sich intensiv dem Schlagzeug-Studium. Schon bald trommelt er in verschiedenen Theaterprojekten und tourt auch als Schlagzeuger durch Deutschland.

2015 absolviert er seine Ausbildung zum Schlagzeuglehrer an der Berufsfachschule „Trommelwerk“ in Bremen. Im Rahmen dieser Ausbildung nimmt er an Masterclasses bei Claus Hessler, Annika Nilles, Moritz Müller und Oli Rubow teil. Seitdem unterrichtet er Schlagzeug und Gitarre und ist weiterhin als Musiker in verschiedenen Projekten im Rock- /Pop- und Theaterbereich tätig.

 

 

Sein Motto: "Don't just play drums - make music!" (Benny Greb)


Hans-Heinrich Klein

wird 1952 in Zeven geboren.

Schon als Kind im Alter von zehn Jahren findet er Spaß an der Musik und spielt kleine Trommel. Sein Interesse am Schlagzeug ist geweckt.

Mit dem Eintritt in die Bundeswehr 1971 kommt er zum Heeresmusikkorps 3 Lüneburg, bei dem er als Schlagzeuger seine ersten Orchestererfahrungen sammelt.

 

Während der Bundeswehrzeit absolviert er sein Studium an der Musikakademie in Düsseldorf/ Hilden im Fach Schlagzeug und schließt es mit Erfolg ab.

Danach wechselt er 1975 in das Heeresmusikkorps 6 Hamburg, wo er bis 1983 als Schlagzeuger tätig ist.

Seit August 1983 ist er Schlagzeuger im Polizeiorchester Hamburg.

 

Musikalische Tätigkeiten: diverse Rundfunkkonzerte des NDR, Fernseh-auftritte und CD Aufnahmen

 

Neben seinem Engagement als Schlagzeuger in verschiedenen Orchestern und Bands im Norddeutschen Raum gibt er in seiner Freizeit seine Erfahrung und sein Wissen gern als Dozent an Musikschulen und in Vereinen weiter.

 

Sein Motto: Musik soll Spaß machen!

 

Das ist für ihn als Schlagzeuger und natürlich auch als Musiker extrem wichtig und deshalb das oberste Ziel seines Unterrichts.


Jonathan Jehle

wird 1993 in Todtmoos (Schwarzwald) geboren. Bereits mit 8 Jahren erlernt er das Musizieren an der Klarinette.

 

Bald danach legt er die Prüfungen der Leistungsabzeichen Bronze, Silber und Gold (Jungmusikerabzeichen) des Bundes Deutscher Blasmusik mit Erfolg ab.

In den Jahren 2011 und 2013 nimmt er an dem internationalen Jugendaustauschprojekt „BISYOC“ Orchestra teil.

Seit 2013 ist er Student an der Hochschule für Künste in Bremen mit dem Studiengang „Künstlerisch Pädagogische Ausbildung“. Hier studiert er nicht nur das Fach „Klarinette“, sondern erwirbt ebenso fundierte Kenntnisse im Bereich Pädagogik.

Bereits als Teenager interessiert er sich sehr für die Aus- und Fortbildung junger Menschen in der Musik und setzt sich dafür mit großem Engagement ein. So organisiert er seit 2010 die jährlichen „Jungmusikertage“ in seiner Heimat. Hier können Kinder und Jugendliche ihre ersten Orchestererfahrungen sammeln und in Register- und Ensembleproben viel über das Zusammenspiel und die Kommunikation in einem Orchester lernen.

Neben der Musik kocht Jonathan sehr gern und hält sich mit Joggen und Sport im Fitnessstudio fit.

 

Eines seiner Lieblingszitate:

 

„Die Musik anzuhalten wäre wie die Zeit anzuhalten - unglaublich und unfassbar.“ Aaron Copland


Sandra Behrens

wird 1972 in Rotenburg (Wümme) geboren. Erst spät kann sie sich neben ihrer Familie und ihrem Berufsleben ihrer Leidenschaft - der Musik – hingeben. So hat sie ihren ersten Unterricht am Saxophon erst im Alter von 21 Jahren bei Stefan Orendi.

Es folgt die Teilnahme an einem ortsansässigen Orchester. Aber erst durch das Mitwirken in einem Blasorchester in der Nähe von Lüneburg ab 2003 fasst sie so richtig Fuß. Bereits 2005 und 2006 absolviert sie daraufhin alle drei Prüfungen (Bronze, Silber, Gold) der D-Leistungsabzeichen und besteht im Januar 2010 die einjährige Ausbildung zur Stimm- und Registerführerin (Qualifikationsstufe C1) beim Sächsischen Blasmusikverband e. V. in Leipzig. Seit 2008 bildet sie sich im Einzelunterricht beim Berufsdirigenten Christof Koert (Dirigent und Leiter des Landespolizeiorchesters Mecklenburg-Vorpommern) fort und erfährt von ihm immer wieder wertvolle und fachliche Unterstützung.

Neben der Weiterbildung am Taktstock läßt sie auch das Saxophon nicht ruhen. So nimmt sie kurze Zeit Einzelunterricht bei Edgar Herzog und Orèste Kindilide, besucht Workshops bei Simon Hanrath, macht ein Praktikum in einem Berufsorchester und spielt nicht nur in dem Blasorchester des MTV Salzhausen e.V. und der Bigband „Oldies Concert Band“ in Wietzendorf mit, sondern auch in diversen Projektorchestern (z. B. im Landesblasorchester Niedersachsen und in der Bläserphilharmonie Niedersachsen). Eigene Projekte wie z. B. ein Saxophon-Duett, Duo mit Kirchenorgel und Saxophon sowie diverse kleine Ensembles stehen ebenfalls immer wieder auf dem Programm.

Als Zweitinstrumente erlernt sie im Eigenstudium das Tenorhorn und die Trompete und eignet sich Grundkenntnisse an der Querflöte an.

Im August 2010 gründet sie das Junge Orchester Auenland e. V. und übernimmt neben dem Amt der 1. Vorsitzenden auch die Organisation der Ausbildung sowie die musikalische Leitung.

Ihr Hobby ist ihre Leidenschaft. Sie liebt es, zu organisieren und ist offen für neue Dinge.

Ihr Lieblingszitat: „Die Musik drückt aus, was nicht gesagt

 

werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ (Victor Hugo)


Shin-Joo Morgantini

wird 1985 in Korea geboren. In Lyon (Frankreich) aufgewachsen, erhält sie ihren ersten Flötenunterricht im Alter von 7 Jahren am Conservatoire Nationale de Région de Lyon. 1999 wechselt sie zu Frédéric Bertelleti und José-Daniel Castellon. Im Jahre 2004 schließt sie ihr Studium am Conservatoire mit Auszeichnung ab. Sie nimmt an zahlreichen Meisterkursen, so auch bei Michel Moraguès und Prof. Felix Renggli teil.

2007 kommt sie an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin, um bei Prof. Benoît Fromanger zu studieren. 2011 erhält sie ihr Diplom mit der Note "sehr gut". Danach bereitet sie ihren "Master of Music" in der Klasse von Silvia Careddu (Solo-Flötistin des Konzerthausorchester Berlin) vor, den sie 2013 mit der Note "sehr gut" abschließt.

Neben ihrem Studium spielt Shin-Joo Morgantini als ständige Aushilfe im Sinfonie-Orchester in Berlin, mit dem sie 2012 ihr Debüt als Solistin in der Berliner Philharmonie gibt.

Ein Schwerpunkt ihres Schaffens liegt in der zeitgenössischen Musik. So nimmt sie regelmäßig an der Verleihung des renommierten Eisler-Preises für Komposition in Berlin teil. Dort gewinnt sie unter anderem mit ihrem Ensemble 2011 den 3. Preis für Interpretation.

Seit April 2013 ist sie Mitglied im Ensemble des Projektes "Neue Szenen" in der Deutschen Oper Berlin.

 

Wenn sie mal gerade nicht musiziert oder komponiert, kocht sie gern für ihre Freunde und hat auch im Zeichnen eine Leidenschaft gefunden.